Mittwoch, 05.09.2007 - 10.47 Uhr
Wochenblatt Stockach
Mittwoch, den 5. September 2007
Deutsche Meister im Fetzigsein
"Yetis": meisterhaftes Jubiläum und eine Tombola
Stockach (sw). Fetzig sind sie auf jeden Fall, und edel sollen sie auch sein. Die "Edafetzer" aus Ehningen gehören zur Créme de la Créme der deutschen Guggenmusiken, ja, sie sind als Deutsche Meister sogar eine Art Sahnehäubchen. Ob sie auch wirklich allererste Sahne sind, können die Stockacher mit eigenen Ohren feststellen. Denn die fidelen Musiker kommen am Samstag, 3. November, in die Jahnhalle, um mit den "Yetis" ihr 20-jähriges Bestehen zu feiern. Die Geburtstagsparty steht unter dem Motto "Nacht der Meister", da passen die Deutschen Meister bestens dazu. In Österreich und der Schweiz gibt es nach Angaben von "Yeti"-Chef Jochen Sigg keine Meisterschaften für Guggenmusiken, sondern lediglich eine Art Prämierung. Doch auch in den Nachbarländern wollen die Stockacher Fellträger preisgekrönte Musiker aufstöbern. Diese Anstrengungen haben ihren Preis - die "Yetis" sind ziemlich im Stress. Darum möchten sie sich selbst ein Geburtstagsgeschenk machen. "Nach getaner Arbeit und einem gelungenen Jubiläumsabend wollen wir uns einen Traum erfüllen", erklärt "Yeti"-Urgestein Frank Bosch. Daher wollen die Guggenmusiker im nächsten Jahr in die USA reisen, auch um die Destillerie ihres Hauptsponsors, Jack Daniels, in Lynchburg in Tennessee in den USA zu besichtigen. Das nötige Kleingeld soll durch eine Tombola zusammenkommen, für die schon jetzt Lose bei allen "Yeti"-Mitgliedern zu haben sind. Durch den Verkauf erhoffen sich die Guggenmusiker einen Zuschuss für die Reisekasse. Fünf Euro müssen für ein Los hingeblättert werden, doch dafür sind auch die Preise hochkarätig, wirbt Frank Bosch. So können sich glückliche Gewinner über eine Woche USA, ein Wochenende in Paris oder London, einen Tag in einem Porsche oder einen Plasma-Flachbild-Fernseher freuen. Die Ziehung wird im Rahmen der "Nacht der Meister" am Samstag, 3. November, erfolgen. Dann gibt es wieder volle "Yeti"-Power. Neben den Guggenmusiken sind auch "6 mit einer Frau" zu hören, jene bewährte Band, die die "Yetis" während des Straßenfests zum "Schweizer Feiertag" auf dem Gustav-Hammer-Platz unterstützt. Und ein Highlight sind auch die "Edafetzer", die 1996 gegründet wurden. Die Deutschen Meister waren 2006 bei der "Steuben-Parade" in New York mit dabei, dem jährlichen Umzug der deutschstämmigen Bevölkerung in den USA. Ihr Name leitet sich von "Edabruatern", also "Entenbrütern", dem Spitznamen der Ehninger, ab. Einst, so geht die Sage, war ein Mann sehr krank, und seine Frau wollte ihm dadurch helfen, dass sie ihm Enteneier in das Hinterteil steckte. Die Genesung wurde dadurch nicht beschleunigt, doch aus den Eiern schlüpften quietschfidele Enten aus. Seither werden die Ehninger "Edabruater" genannt. Und in lokaler Verbundenheit tauften sich die Guggenmusiker "Edafetzer". Eben, weil sie so fetzig sind. Mehr Infos stehen unter www.yeti.de.
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Deutsche Meister im Fetzigsein
"Yetis": meisterhaftes Jubiläum und eine Tombola
Stockach (sw). Fetzig sind sie auf jeden Fall, und edel sollen sie auch sein. Die "Edafetzer" aus Ehningen gehören zur Créme de la Créme der deutschen Guggenmusiken, ja, sie sind als Deutsche Meister sogar eine Art Sahnehäubchen. Ob sie auch wirklich allererste Sahne sind, können die Stockacher mit eigenen Ohren feststellen. Denn die fidelen Musiker kommen am Samstag, 3. November, in die Jahnhalle, um mit den "Yetis" ihr 20-jähriges Bestehen zu feiern. Die Geburtstagsparty steht unter dem Motto "Nacht der Meister", da passen die Deutschen Meister bestens dazu. In Österreich und der Schweiz gibt es nach Angaben von "Yeti"-Chef Jochen Sigg keine Meisterschaften für Guggenmusiken, sondern lediglich eine Art Prämierung. Doch auch in den Nachbarländern wollen die Stockacher Fellträger preisgekrönte Musiker aufstöbern. Diese Anstrengungen haben ihren Preis - die "Yetis" sind ziemlich im Stress. Darum möchten sie sich selbst ein Geburtstagsgeschenk machen. "Nach getaner Arbeit und einem gelungenen Jubiläumsabend wollen wir uns einen Traum erfüllen", erklärt "Yeti"-Urgestein Frank Bosch. Daher wollen die Guggenmusiker im nächsten Jahr in die USA reisen, auch um die Destillerie ihres Hauptsponsors, Jack Daniels, in Lynchburg in Tennessee in den USA zu besichtigen. Das nötige Kleingeld soll durch eine Tombola zusammenkommen, für die schon jetzt Lose bei allen "Yeti"-Mitgliedern zu haben sind. Durch den Verkauf erhoffen sich die Guggenmusiker einen Zuschuss für die Reisekasse. Fünf Euro müssen für ein Los hingeblättert werden, doch dafür sind auch die Preise hochkarätig, wirbt Frank Bosch. So können sich glückliche Gewinner über eine Woche USA, ein Wochenende in Paris oder London, einen Tag in einem Porsche oder einen Plasma-Flachbild-Fernseher freuen. Die Ziehung wird im Rahmen der "Nacht der Meister" am Samstag, 3. November, erfolgen. Dann gibt es wieder volle "Yeti"-Power. Neben den Guggenmusiken sind auch "6 mit einer Frau" zu hören, jene bewährte Band, die die "Yetis" während des Straßenfests zum "Schweizer Feiertag" auf dem Gustav-Hammer-Platz unterstützt. Und ein Highlight sind auch die "Edafetzer", die 1996 gegründet wurden. Die Deutschen Meister waren 2006 bei der "Steuben-Parade" in New York mit dabei, dem jährlichen Umzug der deutschstämmigen Bevölkerung in den USA. Ihr Name leitet sich von "Edabruatern", also "Entenbrütern", dem Spitznamen der Ehninger, ab. Einst, so geht die Sage, war ein Mann sehr krank, und seine Frau wollte ihm dadurch helfen, dass sie ihm Enteneier in das Hinterteil steckte. Die Genesung wurde dadurch nicht beschleunigt, doch aus den Eiern schlüpften quietschfidele Enten aus. Seither werden die Ehninger "Edabruater" genannt. Und in lokaler Verbundenheit tauften sich die Guggenmusiker "Edafetzer". Eben, weil sie so fetzig sind. Mehr Infos stehen unter www.yeti.de.
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